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Die kenianischen Mädels Joy, Cecilia, Nikki, Joy und Lehrerin Remmy mit ihren Gastfamilien Koelschbach, Thoonsen, Raetz-Weber, Hilbert, Pischnamazzadeh

Hakuna Matata – Zum zweiten Mal Besuch aus Kenia am Georg-Büchner-Gymnasium

Anfang Februar (28.1. bis 11.2.) herrschte ein buntes Treiben am Georg-Büchner-Gymnasium, denn die kenianischen Schülerinnen Joy K., Cicilia, Joy W., Nikki und ihre Lehrerin Remmy der Partnerschule Vanessa-Grant-Girls-School aus Kenia waren zu Besuch. Seit dem ersten Besuch im Jahr 2011 pflegen wir einen guten Kontakt zum Mädcheninternat in Rongai.

Die Besucherinnen wurden sehr herzlich in den fünf Gastfamilien Koelschbach, Rätz-Weber, Hilbert, Pischnamazzadeh, Thoonsen aufgenommen. Hier lernten sie hautnah sehr viel über das Leben und die Gewohnheiten in Deutschland.

Die Kenianerinnen wurden vom Arbeitskreis Peru-Kenia für das Tanzprojekt „Zerrissen“ eingeladen, das von der Sportfachschaft organisiert wurde. Während ihres Aufenthalts arbeiteten sie gemeinsam mit unseren Schülern an eigenen Tänzen, die dann am Gala-Abend beim großen Tanzwettbewerb am Donnerstag, den 09.2. präsentiert wurden!

Die Zeit, die die Gruppe hier verbracht hat, war eine spannende Zeit des Kennenlernens. Einige Klassen und Kollegen haben Projekte und Workshops organisiert, in denen alle voneinander lernen konnten. Die kenianischen Schülerinnen brachten den SchülerInnen beispielsweise weltbekannte swahelische Vokabeln wie „Hakuna Matata“ bei oder erläuterten, was den Alltag auf dem Land in Kenia ausmacht. Damit die Kenianerinnen Köln besser kennenlernen, begleiteten sie Klassen in den Kölner Zoo, den Dom, in Museen und besuchten gemeinsam einige Tanzveranstaltungen der Deutschen Sporthochschule.

Dabei wurde sich ausschließlich auf Englisch unterhalten, denn die Gastschülerinnen und -schüler können kein Deutsch. Und wenn die Vokabeln einem partout nicht einfallen wollten, mussten Hände und Füße weiterhelfen.

Die zwei Wochen vergingen wie im Flug, denn es war für alle eine aufregende Zeit und eine unvergessliche Begegnung mit einer anderen Kultur. Alle hoffen, dass man sich bald mal wieder trifft. Vielleicht in Kenia? Der Arbeitskreis Peru-Kenia versucht diesen Gegenbesuch in Afrika schon bald zu verwirklichen.

Rem/Hie