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Vorlesewettbewerb – Meine Superkraft: Vorlesen

Dieses Motto des Vorlesewettbewerbs kann auch Clara aus der 6d für sich beanspruchen. Sie war in diesem Jahr die Schulsiegerin des Vorlesewettbewerbs am GBG und durfte somit in der nächsten Runde des Wettbewerbs am Stadtentscheid Köln Nord teilnehmen. Auch hier gewann sie. Auf der nächsten Ebene, dem Bezirksentscheid Köln Nord, war es nicht anders und schließlich nahm Clara im Mai am Landesentscheid NRW in Essen teil. Mit Clara freuten sich auch Freunde, Mitschüler und Lehrer über jede Runde, in der sie weiterkam. Eine solch erfolgreiche Teilnahme am Vorlesewettbewerb ist am GBG beispielslos. Herzlichen Glückwunsch!

Clara kann sehr unterhaltsam und flüssig vorlesen. Für eine erfolgreiche Teilnahme am Vorlesewettbewerb braucht es aber etwas mehr: Man muss auf jeder weiteren Ebene des Wettbewerbs ein neues Buch mit einer geeigneten Textstelle auswählen, die man vorlesen möchte. Und man muss mit der eigenen Nervosität umgehen können, immerhin liest man vor Publikum, und mit zittriger Stimme liest es sich nicht gut vor. All das hat Clara mehrfach erfolgreich bewältigt.

Auch wenn der erste Platz in Essen schließlich an eine andere Schülerin ging, beschreibt Clara die Teilnahme an so vielen Runden des Wettbewerbs als eine schöne Erfahrung. Nebenbei war es schön für sie noch viele neue Bücher kennenzulernen, aus denen ihre MitstreiterInnen vorlasen. Wie viele andere mag Clara gerne Fantasy-Bücher. Sie selbst las beim Landesentscheid aus Sabine Bohlmanns „Ein Mädchen namens Willow“ vor.

Claras Tipp für andere Sechstklässler: Wenn man gerne liest, sollte man auf jeden Fall beim Vorlesewettbewerb in der Schule teilnehmen. Vielleicht ist man erfolgreicher als man anfangs glaubt und überrascht sich selbst.

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Exkursion zum Goldhandelsgeschäft

Dieses Jahr hatten erneut Schülerinnen und Schüler des Grundkurses Sozialwissenschaften nach ihren Abiturprüfungen die Gelegenheit, an einer Exkursion zur Kölner Filiale von Degussa Goldhandel teilzunehmen. Nach dem Abi? Eine Schulveranstaltung? Wieso das? Bei der Exkursion ging es darum, sich über den Vermögensschutz durch Edelmetalle in inflationären Zeiten zu informieren. In der Filiale wurden sie sogleich – unter den geschulten Blicken des professionellen Sicherheitspersonals – von der Filialleiterin und einem Verkäufer herzlich empfangen.

Starker Goldpreisanstieg verändert die Marktbedingungen

Seit dem letzten Besuch vom GBG vor zwei Jahren hat sich tatsächlich viel geändert: Der Goldpreis ist – trotz (weltweit) abklingender Inflation – von damals 1.800 Euro in einer langanhaltenden Aufwärtsbewegung auf immer neue Allzeithochs gestiegen, zeitweise sogar auf über 3.000 Euro. Bei den Kölner Mitarbeiter(inne)n von Degussa war schon ein klein wenig Freude über die dynamische Preisentwicklung ihres wichtigsten Produktes zu erkennen. „Wird der Goldpreis noch weiter steigen?“, fragten die Schüler(innen). Oder deuten die aktuellen Rücksetzer an, dass der Goldpreis wieder fallen wird? Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für den Edelmetallhandel?

Der Degussa-Verkäufer führte die Schülerinnen und Schüler durch die Filiale, nahm sich viel Zeit für diese und andere (sehr) detaillierte Fragen und diskutierte mit ihnen ausgiebig das Goldhandelsgeschäft:

Hohe Kundenzufriedenheit trotz größerer Preisschwankungen

Während des starken Anstiegs mussten – aufgrund höherer Kursschwankungen – die eigenen Handelsmargen zwischen An- und Verkaufspreisen ausgeweitet werden, um das Verlustrisiko zu senken. Mittlerweile konnten sie wieder auf das vorherige Niveau zurückgeführt werden. Derzeit überwiegen – in Folge der starken Preisentwicklung – die Verkäufer. So hat beispielsweise ein Kunde seine Goldbarren als Anzahlung für eine Eigentumswohnung verkauft. Die Kundenzufriedenheit ist entsprechend hoch.

Generell sind viele Kundinnen und Kunden überzeugte Goldanleger mit nur geringer Preissensitivität. Sie sind grundsätzlich kaufbereit, weitgehend unabhängig vom aktuellen Preis. Sie sind risikoavers eingestellt, möchten etwas Handfestes besitzen (kein „Papiergold“) und betrachten Gold zumeist als eine (sehr) langfristige, defensive Anlage. Sie denken weniger in Wochen und Monaten, sondern mehr in (vielen) Jahren. Ihr Blick liegt sowohl auf der Rendite aber auch auf dem Vermögensschutz ohne Gegenparteirisiko.

Maßnahmen gegen Goldfälschungen

Besonders interessant für unsere Schülerinnen und Schüler waren die Demonstrationen zur Erkennung von Fälschungen. Hierbei werden Schmuck, Münzen oder Barren u.a. mit einer Magnetresonanzwaage zerstörungsfrei überprüft. Edelmetalle sind nicht paramagnetisch, d.h. sie werden nicht vom Magneten angezogen, Fälschungsmaterial wie z.B. Wolfram aber schon. Im Kölner Edelmetallgeschäft ist dem Ankäufer glücklicherweise nur einmal eine gefälschte Münze begegnet, die einen Wolframkern (annähernd die gleiche Dichte wie Gold) hatte. Bei Aufträgen für die Polizei entdeckt er allerdings häufiger Fälschungen, vor allem bei Goldbarren.

Abschließendes Highlight

Als abschließendes Highlight wurden hinter einer Sicherheitswand äußerst wertvolle Münzen und Barren gezeigt. Letztere hatten trotz ihrer geringen Größe zum Teil Werte im sechsstelligen Bereich. Insgesamt war es eine gelungene Abschlussveranstaltung für unsere Schülerinnen und Schüler! Einige Goldbarren durften sie sogar als Geschenk mitnehmen – allerdings nicht fälschungssicher … aus Schokolade.

Dieter Brüggershemke

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