Fahrten

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Sporthelferfahrt 2025

Vom 08.10. bis zum 10.10. waren wir auf der Sporthelfer-Fahrt im Sport- und Erlebnisdorf Hinsbeck. Wir haben gelernt, den Unterricht selber zu strukturieren und zu gestalten. Jeder Schüler hatte die Aufgabe, eine Schulstunde mit einem Partner zu gestalten. Durch ein gelungenes Feedback konnten wir uns verbessern. Die Themen während der Sporthelferfahrt waren Volleyball, Fußball und kleinere Spiele. Wir haben auch gelernt wie man sich in Notfällen verhält und welche Schritte einzuleiten sind. Das Essen in der Unterkunft hätte besser sein können, dafür hat uns die vom Förderverein spendierte Pizza am letzten Tag umso besser geschmeckt. Insgesamt hatten wir auf der Fahrt sehr viel Spaß und haben auch sehr viel gelernt und wir hoffen, dass wir das Gelernte so bald wie möglich anwenden können.

Ella und Caroline (Jgst. 8)

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Schüleraustausch mit Spanien 2025 – Eine unvergessliche Erfahrung

11.-18.03. in Málaga / 18.-25.05.2025 in Köln

“In Cártima” von Emma (9A)

Der Austausch begann mit dem Besuch unserer AG. Hier haben wir uns als Gruppe besser kennengelernt und viel über die spanische Kultur erfahren. Den Kontakt zu unseren Austauschpartnerinnen und -partnern pflegten wir zuerst über Steckbriefe und dann per E-Mail und WhatsApp. Es war sehr schön, und die Spannung stieg, je näher der Tag des persönlichen Kennenlernens rückte.

Der „echte“ Austausch begann mit einem sehr frühen Flug – viel zu früh für uns… – Schon um 7 Uhr morgens standen wir am Flughafen. Nach der Landung in Málaga ging es sofort los: Zuerst fuhren wir in die Schule, wo wir von unseren Gastgeberinnen und Gastgebern sehr herzlich empfangen wurden. Anfangs war es zwar etwas ungewohnt, mit den neuen Leuten zu sprechen – vor allem auf Spanisch – aber wir haben auch sehr schnell angefangen, uns mit ihnen zu verstehen.

Am Nachmittag lernten wir dann unsere Gastfamilien kennen. Das war anfangs ein bisschen komisch, aber nach ein paar Minuten hat es schon Spaß gemacht, mit ihnen auf Spanisch über viele Dingezu reden. Am zweiten Tag stand eine Stadtrallye in Málaga an. Wir mussten gemischte Gruppen mit Schülern aus beiden Schulen bilden und zu bestimmten Themen lustige Fotos machen. Am Ende gab es einen Preis. Nachmittags hatten wir immer Zeit zur freien Verfügung mit den Gastfamilien. Wir waren in Málaga, in einem Einkaufszentrum, am Strand oder im Ort Cártama, in dem sich die Schule befindet. Am dritten Tag wollten wir eigentlich eine Fahrradtour an der Promenade in Málaga machen, aber wegen des schlechten Wetters musste sie leider abgesagt werden. Stattdessen sind wir ins Málaga-Museum gegangen, was trotzdem ziemlich spannend war. Am Freitag fanden einige der interessantesten Aktivitäten statt, die wir zusammen in der Schule erlebt haben: das Frühstück mit pancontomate – pürierte Tomaten auf Brot – und elcurso de flamenco – der Flamenco-Kurs. So ein leckeres und frisches Frühstück können wir jetzt auch zu Hause genießen.

Danach spielte das Wetter wieder nicht mit, sodass wir nicht zur Ermita – Wallfahrtskirche – im Pueblo Cártama hochwandern konnten. Wir blieben in der Schule. Hier hatten wir normalen Unterricht und Spanisch mit einer Gruppe, die die Sprache ebenfalls lernt.

Am Wochenende hatten wir Zeit, etwas mit unseren Gastfamilien zu unternehmen. Einige sind essen gegangen oder haben kleine Ausflüge gemacht. Am Samstagnachmittag und Sonntag haben wir uns jedoch alle am Strand getroffen.

Am Montag ging es dann nach Ronda. Ein echtes Highlight war der Besuch der Casa del Rey Moro, das Haus des Maurenkönigs. Es gibt dort einen wunderschönen Garten und einen Weg nach unten bis zum Fluss, der durch ganz steile Treppen im Fels führt – La Mina. Der Weg hinunter in den Tajo de Ronda war richtig anstrengend!

An dem letzten Abend in Cártima haben wir alle zusammen etwas gegessen und hatten viel Spaß. Der letzte Tag war viel zu schnell da und obwohl wir wussten, dass wir uns bald wieder sehen, ist uns der Abschied sehr schwergefallen.

„In Köln“

Die Vorfreude auf das Wiedersehen war riesengroß. Die Planung für die Woche stand und das Wetter sollte dieses Mal mitspielen. Die spanischen Schülerinnen und Schüler sollten auch die Gelegenheit bekommen, einen Einblick in unseren Schulalltag zu gewinnen sowie unsere Familien und die Stadt kennenzulernen. Eine spannende Stadtrallye half dabei, die Stadt und wichtige Sehenswürdigkeiten auf spielerische Weise zu entdecken.

Ein besonderes Highlight war das zweistündige Sportprogramm mit unseren Sport- und Spanisch- Kollegen, Frau Conrads und Herrn Hartenfels, bei denen alle gemeinsam aktiv waren und viel Spaß hatten. Auch im kreativen Bereich wurde ihnen in Kunst eine besondere Aktion geboten: Die Schülerinnen und Schüler bedruckten gemeinsam Taschen mit Motiven von Köln und Málaga, was nicht nur kreativ war, sondern auch den Teamgeist stärkte. Für den Nervenkitzel sorgte der Hochseilgarten am Fühlinger See, den die gesamte Gruppe gemeinsam meisterte – eine tolle Gelegenheit, Mut zu beweisen und sich gegenseitig zu unterstützen.

Trotz der schulischen Herausforderungen, wie den in der Woche geschriebenen Klassenarbeiten und Tests, hat der Austausch allen viel Freude bereitet und war eine wunderbare Erfahrung. Besonders wertvoll war die Erfahrung, etwas über Freundschaft zu lernen und neue Kontakte zu knüpfen. Natürlich gab es auch Momente, in denen das Miteinander nicht immer reibungslos verlief, doch genau diese Situationen haben das Bewusstsein für die Bedeutung eines Austauschs geschärft. Es wurde deutlich, wie viel Verantwortung, Mut und Offenheit erforderlich sind, um sich auf Neues einzulassen und gemeinsam zu wachsen. Hier gilt unser besonderer Dank an die Eltern, die diese Situationen prima begleitet und gemeistert haben.

Insgesamt war der Schüleraustausch eine bereichernde Erfahrung, die nicht nur Spaß gemacht hat, sondern auch wichtige persönliche Erkenntnisse vermittelt hat. Und wieder mal die Feststellung: Eine Sprache ist viel mehr als die Sprache selbst, sie ist die Tür in eine neue Welt und wenn man sie gemeinsam mit Freunden und Familie kennenlernt, ist sie noch schöner.

An dieser Stelle möchten wir uns sehr herzlich bei allen bedanken, die diesen Schüleraustausch ermöglicht haben, Kolleginnen und Kollegen, Eltern und dem Förderverein der Schule.

Simone Roggendorf und Silvina Eckerdt

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Bericht über die Auschwitzfahrt 2025

Vor Kurzem hatte ich die Gelegenheit, mit einigen Schülern und Schülerinnen aus unserer Schule die ehemaligen Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz I und Auschwitz II-Birkenau zu besuchen. Schon zuvor habe ich mich in der Schule und auch außerhalb davon mit dem Holocaust beschäftigt, aber wirklich vor Ort zu sein war eine ganz andere Erfahrung.

Wir sind am 19. Mai nach Polen geflogen und haben uns die ersten zwei Tage mit der Geschichte der Juden in Krakau beschäftigt, was einem eine ganz neue Sicht auf die Stadt verschafft hat.

Als wir am 21. Mai Auschwitz I besichtigten und man durch das Tor mit der Aufschrift „Arbeit macht frei“ eintrat, bekam man ein seltsames Gefühl. Ich hatte dieses Bild schon oft gesehen, aber das nur in Geschichtsbüchern und Filmen; selber davor zu stehen machte die ganze Situation viel greifbarer. Während der Führung wurden wir über den Massenmord und das Schicksal der Häftlinge informiert. In den Ausstellungen sah man Berge von Koffern, Brillen, Kinderschuhen und Haaren – alles persönliche Gegenstände, die den Opfern gehörten, welche in den grausamen Tod getrieben worden sind. In den Fluren der Backsteingebäude hingen hunderte Bilder der Opfer mit den Daten, von wann bis wann sie in Auschwitz waren, wann sie verhungerten, erkrankten oder vergast worden sind. Hinter jedem Bild, hinter jedem Opfer stand ein ganzes Leben, eine Familie und eine Zukunft, die ihnen brutal genommen worden sind. In Auschwitz II- Birkenau, welches wir am 22. Mai besuchten, war es vor allem die Größe des Lagers, die mich erschreckte. Die Gleise, die direkt ins Lager führten, die Baracken und die Ruinen der Gaskammern waren alle so weitläufig, als ob es kein Ende gäbe. Man hatte fast vor Augen, wie die gerade angekommenen Menschen in „arbeitsfähig“ und „nicht arbeitsfähig“ eingeteilt und ohne Weiteres in ihren Tod geschickt worden sind. Zu wissen, dass wir den Weg entlang gehen, den die Opfer damals auch gehen mussten, war sehr bedrückend. Wir besichtigten auch die Baracken, in denen die Häftlinge damals unter grausamen Bedingungen überleben mussten. Alles war einerseits so unvorstellbar und andererseits plötzlich so wirklich. Ich habe selten einen Ort erlebt, an dem die Stille so laut war.

Der Besuch von Auschwitz war für mich sehr bewegend und hat mir deutlich gezeigt, wie wichtig es ist zu erinnern und aufzuklären. Besonders in einer Zeit, in der der Hass in vielen Ländern wieder zunimmt, ist es die Aufgabe unserer Generation, das damalige Verbrechen nicht in Vergessenheit geraten zu lassen und es als Mahnung für die Gegenwart und Zukunft zu sehen, um so etwas nie wieder passieren zu lassen. Dazu gehört es auch seine Stimme zu nutzen, um sich gegen Ausgrenzung zu stellen. Wer heute schweigt, macht denselben Fehler wie die Menschen damals, denn Täter waren auch die Menschen, die weggesehen haben.

Wir bedanken uns beim Förderverein für die großzügige Unterstützung unserer Fahrt.

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Nuestro Viaje a Valencia (09.06.-13.06.24)

Bericht zur Valenciafahrt aus dem letzten Jahr

Am Sonntagnachmittag sind wir in Valencia angekommen. Nachdem wir unsere Zimmer im Hostel eingeteilt haben, sind wir in die Stadt gegangen und haben dort Abend gegessen.

Der Montagvormittag stand zur freien Verfügung. Viele nutzten die Zeit, um den Mercado Central zu besuchen.
El Mercado Central es un mercado muy grande y famoso en Valencia. El edificio es histórico y tiene una arquitectura muy bonita. Hay muchos productos frescos, como frutas, pescado, queso y jamón. Es un lugar muy típico y lleno de vida.

Am Nachmittag besuchten wir das Museo de las artes y las ciencias .
El Museo de las Artes y las Ciencias está en una zona moderna de Valencia y tiene una arquitectura muy especial. En el museo hay muchas exposiciones interactivas sobre la ciencia, el cuerpo humano, el universo y la tecnología. Se puede tocar, probar y aprender jugando. Es un lugar ideal para estudiantes.

Am Dienstag waren wir am Strand. Wir haben dort gegessen und sind später noch durch die Stadt gelaufen. Auch am Mittwoch waren wir wieder am Strand. Nachmittags ging es dann zum Oceanográfico.
El Oceanogràfico es el acuario más grande de Europa. Está dividido en zonas que representan diferentes ecosistemas marinos. Hay muchos tipos de peces, tiburones, medusas, tortugas y delfines. Una parte muy especial es el túnel submarino donde los animales nadan por encima de los visitantes.

Donnerstag mussten wir unsere Koffer packen und aus dem Hostel auschecken. Danach hatten wir noch etwas Freizeit in der Stadt. Einige nutzten die Gelegenheit, um Souvenirs zu kaufen oder noch durch Valencia zu laufen. Am Nachmittag fuhren wir zum Flughafen und traten unsere Rückreise an.

Die Woche in Valencia war sehr schön, abwechslungsreich und interessant. Wir haben die Stadt auf verschiedene Arten kennengelernt – durch Kultur, Architektur, Natur und ein bisschen spanisches Lebensgefühl. ¡Fue una semana muy fenomenal!

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Ein interkulturelles Abenteuer: Schüleraustausch mit der Pestalozzi Schule in Argentinien

Unser Schüleraustauschprogramm bietet Schüler:innen die Möglichkeit, nicht nur eine neue Kultur kennenzulernen, sondern auch neue Freundschaften zu knüpfen und sich persönlich weiterzuentwickeln. Ein besonders spannendes interkulturelles Abenteuer erleben gerade zwei Schülerinnen aus der EF, Johanna und Alexa, die an dem Austauschprogramm mit der Pestalozzi Schule in Argentinien teilnehmen.Während ihres Aufenthalts in Argentinien tauchen sie in die lebendige und vielfältige Kultur des Landes ein und durch den direkten Kontakt mit den argentinischen Schüler:innen und ihren Familien können sie einen tiefen Einblick in den Alltag und die Lebensweise der Menschen in Argentinien gewinnen. Mit den Familien haben sie die schöne Stadt „Mar del Plata“ kennengelernt, die am Meer liegt und bekannt für ihre20 Kilometer langen Strände und den Hafen ist.

Der Schüleraustausch ist jedoch nicht nur eine kulturelle Erfahrung, sondern bietet den teilnehmenden Schüler.innen auch die Möglichkeit, ihre interkulturellen Kompetenzen zu stärken. Durch die Zusammenarbeit mit den argentinischen Schüler:innen bei gemeinsamen Projekten wie das Schulpraktikum im bilingualen Jardín de infantes (Kindergarten) lernen Alexa und Johanna, sich in einem internationalen Umfeld zurechtzufinden, kommunikative Barrieren zu überwinden und kreative Lösungen für gemeinsame Herausforderungen zu finden.Sie nehmen an einer Vielzahl von spannenden Aktivitäten mit der Schule teil, die ihnen einen authentischen Einblick in die Kultur und das Leben des Landes bieten, „das campamento (Zeltlager) mit den IB-Schülern[1] war großartig, hier haben wir über Pflanzen und Natur gelernt und auch Schüler einer anderen deutschen Schule kennengelernt, mit denen wir am letzten Abend zusammen am Lagerfeuer saßen und argentinische Lieder gesungen haben“, äußerte sich Johanna. Die neuen Freundschaften, die im Rahmen eines Austauschprogramms geschlossen werden, tragen außerdem zu einem nachhaltigen interkulturellen Verständnis bei. Die Schüler:innenlernen nicht nur Unterschiede, sondern vor allem auch Gemeinsamkeiten zwischen ihren Kulturen zu schätzen und entwickeln eine offene und tolerante Haltung gegenüber anderen Kulturen.Der regelmäßige Besuch der Schule, wo die deutschen und argentinischen Schüler:innen gemeinsam arbeiteten und sich über ihre jeweiligen Bildungssysteme und Alltagsleben austauschen, fördert in diesem Sinne nicht nur das interkulturelle Verständnis, sondern stärkt auch die Freundschaften zwischen ihnen.

Darüber hinaus unternehmen sie Ausflüge in die umliegende Natur, um die atemberaubende Landschaft Argentiniens zu erkunden, „vor zwei Wochen sind wir dann in Iguazú gewesen, was definitiv ein Highlight war! Die Cataratas de Iguazú (die Wasserfälle am Iguazú) sind so unglaublich beeindruckend, und für einen Tag waren wir auch in Brasilien“, so Alexa. Auf einen weiteren Schultrip – zelten in Sierra de la Ventana – sowie eine Fahrt mit der Fähre nach Colonia in Uruguay fiebern unsere beiden Schülerinnen noch.

Ein Austauschprogramm zu erleben ist eine unvergessliche Erfahrung voller kultureller Entdeckungen, spannender Aktivitäten und bereichernder Begegnungen. Die Schüler:innen kehren nicht nur mit vielen neuen Erlebnissen und Erinnerungen nach Hause zurück, sondern auch mit einer bereicherten interkulturellen Perspektive und neuen Freundschaften, die über Ländergrenzen hinausgehen.

Medialunas, Alfajores und Mate mit Freunden werden wir in Deutschland auf jeden Fall vermissen!“, so die beiden Schülerinnen. Wir wünschen ihnen noch eine schöne Restzeit dort und der nächsten Gruppe von sieben Schüler:innen der Jahrgangsstufe 10 ab Ende Juni auch so eine tolle Erfahrung in der Stadt des Tangos.

Silvina Eckerdt

[1]Das International Baccalaureate (Internationales Abitur, Internationale Matur[a]) ist ein international anerkannter Schweizer Schulabschluss, der von der in Genf ansässigen Organisation du Baccalauréat International (OBI), englisch International Baccalaureate Organisation, vergeben wird.

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Schüleraustausch 2024 – unser Besuch der Schule IES-Cártima – Málaga/Spanien

Der zweite Teil des Schüleraustauschs mit Spanien fand in der Woche vom 13. bis zum 20.03.2024 statt und wurde von Frau Roggendorf und Frau Eckerdt begleitet. Für unsere 24 Schüler:innen der Jahrgangsstufe 9 hieß es nun nach dem ersten Kennenlernen im Dezember 2023, ihre Partner:innen zu Hause in Cártima kennenzulernen, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern und diese neuen Freundschaften in einem anderen Ambiente zu erleben.

Dort angekommen wurden wir mit einem wunderschönen Frühstück empfangen. Das war der Anfang einer sehr schönen Woche, in der es „normalen“ wie auch besonderen Unterricht für uns gab. So haben wir an einem Englisch-Quiz und einem Flamenco Workshop teilgenommen. Beim Lernen der ersten Schritte haben wir unglaublich viel gelacht. Außerdem haben die Schüler:innen einer 7. Klasse eine Art Kultur-Messe über Andalusien für uns vorbereitet. Mit sehr schönen Prospekten und typischen kulinarischen Gerichten sowie Musik haben sie uns ganz Andalusien auf einem Blick gezeigt. Wir waren begeistert über die ganze Arbeit, die sie sich für uns gemacht haben.

Bei schönem Wetter haben wir alle viel Zeit draußen verbracht, auf dem Platz des Ortes neben der Schule oder mit einigen Ausflügen, z.B. nach Ronda, wo wir die bekanntesten Sehenswürdigkeiten mit einer Stadtrallye gesehen und vieles über die maurische Kultur und die Geschichte und Kultur der Region kennengelernt haben. Mit einer Stadtführung in Málaga hat uns Virginia, die Lehrerin des IES-Cártima, viele interessante Orte wie den mercado central, la Alcazaba, el centro Pompidou und das Picasso Museum gezeigt, wo wir auch eine schöne Führung hatten. Málaga ist außerdem bekannt für die procesiones de Semana Santa – Osterprozessionen – und wir hatten das Glück, dass eine Mutter aus der Schule uns einige prunkvoll geschmückte Pasos – heilige Stühle/Wagen – zeigen konnte.

Durch all diese Ausflüge sowie das Leben bei den Familien haben unsere Schüler:innen viele neue Erfahrungen gesammelt, ihre sozialen Kompetenzen gestärkt sowie ihre Kreativität und Sprachkompetenz in alltäglichen Situationen auf die Probe gestellt … und entwickelt.

Interkulturelle Kompetenz, d.h. die Fähigkeit, effektiv und respektvoll mit Menschen aus einer anderen Kultur zu interagieren und zu kommunizieren, stand und steht als Ziel einer solchen Begegnung. Dazu gehören das Wissen und Verständnis sowie die Wertschätzung der kulturellen Unterschiede, die Fähigkeit, über eine andere Perspektive nachzudenken, und die Bereitschaft, im Dialog, im Austausch zu bleiben.

Dieser Schüleraustausch war eine großartige Möglichkeit, interkulturelles Lernen zu fördern und die Perspektiven aller Teilnehmer:innen zu erweitern.

Ein großes Dankeschön an alle, die direkt oder indirekt an dieser bereichernden Erfahrung teilgenommen haben.

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Schüleraustausch mit Spanien 2023/24 – Ein unvergessliches Erlebnis

14.-20.12.2023 in Köln / 13.-20.03.24 in Málaga

Der Schüleraustausch hat am Anfang des Schuljahres mit dem Besuch einer AG in der Schule begonnen. Hier haben wir allgemeine Informationen über die spanische Schule bekommen und unsere Steckbriefe als eine Art Vorstellung verfasst. Dann haben wir Videos gedreht, um die Schule, uns und unsere Hobbys sowie unsere Stadt vorstellen zu können. Als die ersten Partnerschaften gebildet wurden, kommunizierten wir alle dann über soziale Netzwerke und bis zum tatsächlichen Austausch kannten wir uns auch schon etwas.

Unsere Austauschpartner:innen aus dem IES Cártima kamen an einem Donnerstagmittag gegen 11:30 in der Schule an. Unsere Eltern haben ein Frühstück mit Keksen, Obst und Brezeln für alle organisiert. Vielen Dank! Wir haben uns vorgestellt, die Schüler:innen begrüßt und uns „erkannt“. Sich persönlich kennenzulernen ist etwas anderes als zu chatten. Dann haben wir versucht, irgendwie miteinander zu sprechen. Wir waren alle ganz schön nervös, aber es ging. 😊 Anschließend sind sie mit in den Unterricht gekommen, nur ein paar Glückliche hatten Entfall.😉 Die Schüler:innen und ihre Familien haben den Abend dann individuell gestaltet.

Am nächsten Tag haben wir in der Innenstadt eine Stadtrallye gemacht und anschließend das Kölner Sport- und Olympia-Museum mit unseren Lehrer:innen besucht. Dort haben wir am Ende alle zusammen Fußball auf dem Dach gespielt. Der Ball wäre zweimal fast in den Rhein gefallen. 😉

Der Abend sowie das Wochenende wurden individuell bei den Familien verbracht. Einige sind zum Beispiel schlittschuhlaufen gegangen, haben Plätzchen gebacken oder haben eine Kunstausstellung und das Schokoladenmuseum besucht. Das gemeinsame Essen war manchmal etwas problematisch, einige mochten unser Essen nicht so richtig.

Am Montag haben unsere Gäste zwei Stunden Deutsch und zwei Stunden Kölsch gehabt. So haben sie einige Worte auf Deutsch gelernt und mit Kölsch etwas ganz Schönes von unserer Kultur erfahren. Jetzt kennen sie ein paar Karnevalslieder und wissen, was „Schunkeln“ ist. Am Ende des Schultages haben wir alle zusammen Sport gemacht und hatten richtig viel Spaß.

Am Dienstag sind wir nach Bonn gefahren und waren dort im Haus der Geschichte. Dann haben wir die Stadt besichtigt und auf dem Weihnachtsmarkt zu Mittag gegessen.

Am Mittwoch haben unsere Eltern ein Abschiedsfrühstück in der Mensa organisiert und es wurde dann Zeit, „adiós“ zu sagen. Auch wenn wir Prüfungen und viel zu lernen für die Schule hatten, war es eine schöne gemeinsame Woche. Kurz vor Weihnachten ist immer viel los, aber es ist auch eine Zeit, um etwas Besonderes mit der Familie und in diesem Fall mit unseren Gästen zu erleben.

Es war eine schöne Woche zusammen und sie ging so schnell vorbei…

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen bedanken, die diesen Austausch ermöglicht, organisiert und unterstützt haben: unseren Eltern, unseren Lehrer:rinnen, unserem Förderverein. Vielen Dank für die wertvolle Erfahrung! Wir freuen uns nun sehr auf die nächste Zeit in Cártima und Málaga!

für die AG Schüleraustausch-eTwinning
Samuel Mommertz (8a), Nisa Demirhan (9f) und Sayman Pourmaleki (9a)

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Ausbildungsfahrt der Sporthelfer*innen-AG

Am letzten Freitag vor den Ferien, dem 15.12.2023, fuhren unsere angehenden Sporthelferinnen und Sporthelfer aus den 9. Klassen zu einem Ausbildungslehrgang nach Wipperfürth. Zusammen mit Herrn Knechtges und Frau Mathiak verbrachten sie dort ein sportliches Wochenende.

Neben schwimmen und dem Leiten und Gestalten von verschiedenen Sportstunden hatten alle eine schöne gemeinsame Zeit. Nicht nur das Sporttreiben und der Theorieunterricht selbst bereiteten allen Mitgereisten Freude, sondern auch das Tischtennisturnier und den Abend am Lagerfeuer zu verbringen. Wir stärkten unseren Teamgeist und lernten außerdem, wie man sich als Sporthelfer bzw. Sporthelferin in schwierigen Situationen und Notfällen verhalten sollte. Alle Mitfahrenden meinten, es sei eine gute Entscheidung gewesen, an der Ausbildung teilzunehmen und dass die Fahrt sehr vielfältig gewesen sei.

Vielleicht lernt ihr uns persönlich bei den nächsten Jahrgangsstufenturnieren kennen.

Für den Sporthelferlehrgang 2023/2024

Talia

P.S. Ein großes Dankeschön auch an den Förderverein unserer Schule, der die Fahrt in diesem Jahr sehr großzügig unterstützt hat.

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